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Leopold Rosenmayr

Leopold Rosenmayr

"Der weltweite Trend der Globalisierung und der Singularisierung erschwert die Balance in den Generationenverhältnissen. Das Leben und Zusammenwirken der Generationen wird zu einer besonderen, von jedem Einzelnen jeweils neu zu leistenden sozialen Aufgabe.
Aktives Altern hat zweierlei Voraussetzungen, einmal die innere Überzeugung und Bereitschaft, etwas aus sich selbst heraus zu leisten und anderseits auch eine gesellschaftlich-soziale Anerkennung dieser Leistung. Prozesse der Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit für die Bewältigung des Alltags sind eine wichtige Bedingung für aktives Altern."


Emer.o.Univ. Prof. Dr. Leopold Rosenmayr

Leopold Rosenmayr, geboren 1925.
Aufgewachsen in Wien- Favoriten.
Kriegsteilnahme und Kriegsgefangenschaft 1943 - 1947.
Dr. phil. Wien, 1949.
Lern- und Lehrjahre in Paris, Harvard und New York City bis 1953.
Ab 1954 soziologische Untersuchungen im Nachkriegs-Österreich über Wohnen und Nachbarschaft, Familie und Jugend, Alter und intergenerativen Austausch.
Planung und Verfassung des ersten Frauenberichtes der österreichischen Bundesregierung.
Durch 20 Jahre hindurch Feldforschungen in afrikanischen Stammesgesellschaften und in verschiedenen Regionen Südostasiens.
Seit 2000 Untersuchungen über Sinnbildung und Selbstbezug im Zusammenhang mit individueller und gesellschaftlicher Aktivierung 60+.
Mehr als 100 Publikationen, zuletzt: „Im Alter noch einmal leben", LIT-Verlag, Wien und Berlin 2011.
Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland, darunter das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst.


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